13. November 2008

Nach innen

Nun bald ist es Zeit, nach "Innen" zu gehen. Zeit, langsam wieder die Kerzen vom Speicher zu holen, die Kugeln, den Baumschmuck. Meine Eltern leben nicht mehr - und ich gehe inzwischen ganz anders mit dieser Vergangenheit um. Damals, als kleine Kinder, liebten wir Weihnachten. Späterhin wollten wir es nicht mehr lieben, wenngleich es noch immer prickelte. Dann aber kam die Zeit des inneren Lösens und so durfte man es nicht mehr lieben. Heute hätte ich gerne einmal einen solchen Tag wieder. Einen Tag der Vorbereitung auf die Weihnacht. Den Streit beim Schmücken des Baumes, den Duft des Bratens, der durch das Haus zog. Die pommerschen Buchweizen-Scheiben, die in der Pfanne vor sich hinbruzzelten. Diese zähen, nicht enden wollenden Stunden bis zur Bescherung. Vielleicht gibt es noch hinter diesem oder jenem Fenster so ein stilles Weihnachten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

hier bestimmt, wenn auch nicht ganz so still, doch wir werden uns der alten Zeit besinnen und Elias und Theo die Möglichkeit geben, eben diese Erinnerungen später einmal genauso abrufen zu können. Was sie in der Zeit, zwischen "Kindsein" und "Erwachsenwerden" ablegen (oder vielleicht auch nicht), das überlassen wir ihnen, sie werden aber sicherlich nicht umhin können, diese Zeit irgendwann einmal wieder in ihr Gedächtnis zurück zu holen.

Allen eine besinnliche und stade Vorweihnachtszeit

jörg kassühlke hat gesagt…

Hoffe, dass eure Vernissage schön und erfolgreich war?! Wünsche es euch von Herzen.

Liebe Grüße!