9. Juli 2009

Licht und Leere

© jörg kassühlke
Zur Zeit gibt es in der internationalen Fotokunst eine Bildersprache, die mich anzieht und auch zuweilen erschaudern lässt. Sie zieht mich oft an, weil sie sauber, klar und sonderbar aufgeräumt ist. Sie lässt mich erschaudern ob ihrer Gleichförmigkeit. Zu oft die selbe Anmutung, die selbe kühle Farbigkeit, zu auswechselbar oftmals das, was man zu sehen bekommt. Zu wenig eigene Handschriften, die mich neugierig machen, die mich entdecken lassen. Anders hingegen manchmal das, was junge Lichtbildner in flickr und Co. zeigen. Neue Perspektiven, experimentierfreudig, oft gar nicht klar und auch sehr oft überhaupt nicht konzeptionell. Erfrischend manchmal, wild, ungezähmt, eine freie Art des Sehens, die mir Spaß macht. Konzeptionell... ja. Aber manchmal will ich nicht konzeptionell...

Keine Kommentare: