2. Mai 2010

Endlich

....geht es wieder los. Bin wieder im Rennen :). Danke, dass die Leser und Besucher des Blogs Geduld hatten. Die »technischen« Probleme sind aus der Welt geschafft. Es war eine etwas schwierige Zeit, auch für meine Arbeit. Es ist gut, dass es sogenannte Smartphones gibt, die hilfreich sein können, zumindest das Gros der Kommunikationsstränge aufrecht zu erhalten, die das heutige Leben ausmachen. Aber viele andere Dinge - vor allem in der Arbeit als Fotograf - sind ohne leistungsfähigen Rechner schlicht unmöglich geworden. Gleichsam hat es mich doch sehr nachdenklich gemacht, wie abhängig wir geworden sind. Wie fast gelähmt viele Dinge scheinen, wenn kein Rechner für die Arbeit zur Verfügung steht. Vieles ist schlicht nicht mehr möglich ohne Rechner oder/und Internet-Zugang. Und selbstverständlich taucht die »Machtfrage« auf. Wie viel Macht haben all diese Dinge unserer Zeit? Wie viel Macht üben sie auf mich, auf uns aus? Ist es bedenklich, wenn »nichts mehr geht«, nur weil der Rechner defekt ist - und was ist, wenn schlicht das Geld dafür nicht mehr da ist? Was geschieht mit mir, was mit uns, was mit dem Mann, der Frau von Nebenan, wenn das Geld für diesen Rechner nicht mehr vorhanden ist? Sind wir dann »raus aus dem Rennen«? Und diese Macht, diese Machbarkeit aller Dinge, die wir Menschen uns selbst zutrauen, stößt doch gerade in diesen Zeiten auch immer öfter nicht nur an ihre Grenze. Wenn die Pest im Wasser nicht mehr aufzuhalten ist; wenn ein ganzer Staat vor dem Ruin steht. Wenn - nach wie vor und auch von den Gewerkschaften uns deutlich vor Augen geführt - Menschen ins Abseits geraten, weil sie nicht mehr »im Rennen« sind. Was macht es mit diesen Menschen? Und gerade deshalb ist es mir ein Anliegen, dass »Sein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden...« Ganz herzliche Grüße an alle Leser.... Ihr/euer/Dein jk

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

He Kaleun,

wo ist denn Deine Homepage?

Gruß aus dem fernen Bayern
vom O.

jörg kassühlke hat gesagt…

Lieber Freund, danke vielmals für den Hinweis. Da gibt es ein Problem, das es zu lösen gilt!

Herzlich, j.