15. Mai 2010

Gespenster und mehr

Mit Schrecken müssen wir in diesen Tagen leben; und welche Szenarien werden da an Wände gemalt - zu den ohnehin vorhandenen Ängsten zur Finanzkrise jetzt noch das, was wir als Hilfe für ein krankendes Euroland aufbringen müssen. Vor was uns da überall Angst gemacht werden soll. Und wie aufgeschreckt das hie und da wirkt. So dass man selbst zuweilen in Kurzschrecken versetzt wird; und beinahe mit einstimmt in den Chor der Erschrockenen. Aber ich denke schon, dass es Gespenster gibt, auch böse Geister, mit denen wir zu leben haben. Dennoch mag ich mich nicht wirklich fürchten, mag ich nicht einstimmen, mag nicht mitmachen. Wie oft ist uns schon bange gemacht worden. Vor Rinderwahn, Vogelgrippe, fürchterlichen Grippeerkrankungen und mehr. Und es ist schon recht lange her, dass ich mich das letzte Mal an einem Liedtext festhielt, der mir Trost gab. »Du weißt , woher der Wind so stürmisch weht, und du gebietest ihm, kommst nie zu spät. Drum wart ich still, dein Wort ist ohne Trug, du weißt den Weg für mich, das ist genug.« (Hedwig von Redern)

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