23. Juni 2011

Klarsicht

Muss es erst richtig knallen, muss das Unwetter jede Sicht vernebeln, muss es schütten und blitzen, bis man wieder klare Sicht bekommt? Vielleicht muss es zuweilen so sein. An diesem verrückten Tag ist erst am späten Abend wieder klare Sicht. Und auch der Volksmund spricht davon, dass ein Gewitter die Luft reinigt. Manchmal könnte ich darauf verzichten. Auf diese Täler und Tunnel, durch die man fahren muss, um wieder im Licht stehen zu dürfen. Wie oft erkenne ich erst im Nachhinein, dass die wirklich guten Dinge im Leben durch Schmerzen geboren werden. Und durch die Täler ich erst wirklich dankbar werde für jene Momente, in denen die Luft wieder rein und klar wird. »Doch nicht nur darüber freuen wir uns; wir freuen uns auch über die Nöte, die wir jetzt durchmachen. Denn wir wissen, dass Not uns lehrt durchzuhalten, und wer gelernt hat durchzuhalten, ist bewährt, und bewährt zu sein festigt die Hoffnung.« (Römer 5, 3-4)

Keine Kommentare: